Stress, Burn-out, Depressionen

Stress kann einen Menschen, der sich zwischen Kindern, Träumen und beruflichen Ambitionen behaupten will, aus dem Gleichgewicht werfen. Vor allem für die Psyche ist Stress gefährlich. (Quelle: Zeit Online)

Auf Zeit-Online ist ein sehr guter Artikel zum Thema Stress und Depressionen. Wie oft merken wir gar nicht, wenn sich das Rad anfängt, immer schneller zu drehen, wenn das Tempo, wenn die Temperatur steigt? Es ist wie mit der Frosch-Metapher, die zwar biologisch falsch sein soll, aber als Bild sehr anschaulich zeigt, wie unbemerkt steigendrn Stress zu unserer ganz persönlichen Lebensfalle werden kann: Wirft man einen Frosch in kochend heißes Wasser, springt er aufgrund der viel zu hohen Temperatur sofort heraus. Setzt man ihn aber zunächst in kaltes Wasser und dreht die Temperatur langsam höher, verkocht er, da er die inzwischen bedrohliche Hitze zu spät bemerkt, um noch die Kraft zu besitzen, herauszuspringen.
So ähnlich geht es vielen Menschen mit Belastungen – ob im Job, der Familie, in der Beziehung oder in vielen verschiedenen Bereichen gleichzeitig: Temperaturschwankungen sind normal, ein gewisses Maß an Stress kann sogar motivieren – doch die Grenze zum krankmachenden Stress ist mitunter fließend. In dem Artikel der Zeit Online wird erklärt:

Wenn wir Stress empfinden, schaltet sich im Körper die Stresshormonachse ein, die über mehrere Schritte im Hypothalamus und der Hypophyse im Gehirn und in der Nebenniere Stresshormone wie Cortisol freisetzt. Im Normalfall bremst ein hoher Cortisolspiegel die Hormonachse, es gibt also eine Art negative Rückkopplung.
Bei chronischem Stress allerdings klappt das irgendwann nicht mehr. „Das Gehirn verliert die Kontrolle über das Stresshormonachse“, sagt Martin Keck, Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie. Sie bleibt weiter aktiv. „Der Überschuss an Cortisol erklärt auch gut die zermürbenden Krankheitssymptome wie innere Unruhe, Angespanntheit und Schlafprobleme„, sagt Keck.

Dieser chronische Stress kann zu Depressionen führen. Daher sind eine gute Selbstwahrnehmung, Selbstachtsamkeit, Selbstliebe, ein Kontakt nach Innen so wichtig, um einen gesunden Umgang mit Stress zu finden.

Der gesamte Artikel ist wirklich lesenswert – und hier zu finden: Zeit Online – „Plötzlich war ich in der Psychiatrie“

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