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Psychotherapie, Coaching & Psychologische Beratung

Wie wir mit Angst, Distanz und Stress umgehen können – 3 Tipps für die Corona-Zeit (Teil 1)

Angst_Praxis Schröder-Göritz, Hamburg

Klingende Kassen für überteuerte Desinfektionsmittel neben gemeinsamem Musizieren aus den Fenstern, Hamsterkäufe neben Einkäufen für die Nachbarn – Corona vereint die Menschen nicht nur, diese Zeit macht auch große Unterschiede sichtbar – nicht nur im Verhalten der Menschen, auch unsere unterschiedlichen Lebensumstände werden tröstend oder schmerzhaft deutlicher.

Oft lesen wir in Mut machenden Artikeln, dass wir diese seltsame Zeit als etwas Positives begreifen können, sie zur inneren Einkehr nutzen, endlich mehr Zeit mit unseren Liebsten verbringen, endlich mal entschleunigen müssen und nun endlich können. Eine Art Rückbesinnung auf Werte – denn unsere Gesellschaft, die immer schneller und lauter wird, hat eine Vollbremsung erfahren. Das ist die Seite, die einige von uns als positiv erleben dürfen.

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Therapie und Beratung. Online-Termin, telefonisch oder persönlich – die Praxis ist geöffnet.

Praxis Schröder-Göritz

Online-TermineLiebe Klientinnen und Klienten, liebe Beratungs- und Therapieinteressierte!

Die Praxis ist geöffnet und ich bin nach wie vor persönlich vor Ort für Sie da! Doch auch online oder per Telefon können Sie Ihre Termine oder ein kostenfreies Erstgespräch weiterhin wahrnehmen, falls Sie nicht aus dem Haus gehen können oder möchten. Viele Antworten auf Fragen zu den persönlichen Terminen und zu dem Ablauf, falls Sie einen Online- oder Telefon-Termin bevorzugen, habe ich auf meiner Website unter https://www.praxis-schroeder-goeritz.de/corona für Sie zusammengestellt. Ob online, telefonisch oder persönlich – ich freue mich auf Sie!
Kommen Sie gut durch die nächsten Wochen!

Herzliche Grüße!
Julia Schröder-Göritz

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Trennung?

Trennung

Trennung? Verlass mich nicht! Oder lieber doch?

„Mein Partner hat eine stressige Phase. Das verstehe ich. Ich versuche wirklich, ihn zu unterstützen, ihm nicht noch mehr Stress zu bereiten. Aber er verhält sich mir gegenüber immer wieder so distanziert – ich habe Angst, ihn zu verlieren. Ich möchte nur keine Trennung.“

Nach einem ersten Gespräch stellt sich oft heraus, dass dieser Zustand nicht brandaktuell ist, sondern sich schon seit einiger Zeit so entwickelt. Er hält sie hin, sie ist nicht erreichbar, er ist gestresst, sie braucht „Zeit für sich“. Wie herum auch immer – irgendetwas stimmt nicht. Weiter nachgefragt kommen häufig noch Respektlosigkeit, Lügen oder Verletzungen, Gereiztheit, Distanz und Rückzug hinzu – immer eingewickelt in das Verständnis-Papier mit Aufdruck „Ich kann gerade nicht anders, es ist eine stressige Phase bei mir“.

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Beziehung und Respekt

Respekt Beziehung

Mein Mann, Jan Göritz (Jan Göritz – Psychologische Praxis), und ich wurden von „Ratgeber Lifestyle“ gebeten, einen Artikel über Respekt in der Beziehung zu schreiben. Viel Spaß beim Lesen!

Respekt in der Beziehung

„Ich glaube, ein Mann will von einer Frau das gleiche wie eine Frau von einem Mann: Respekt.“
 -Clint Eastwood-

„Liebe“, „Nähe“, – so weit, so gut, das sind für sehr viele Menschen die Grundlagen einer Beziehung. Doch was ist mit „Respekt“? Fragen wir danach, ist die einhellige Antwort: der muss natürlich vorhanden sein. Was genau beinhaltet es eigentlich, seinen Partner oder seine Partnerin mit Respekt zu behandeln? Hier herrscht häufig Schulterzucken, viele Menschen haben keine konkrete Vorstellung davon, was es bedeutet, respektvoll zu sein. Wie schaffen wir es, diesen Begriff mit Leben zu füllen?

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Der Trauer Raum geben dürfen

Trauer

Ob durch Tod oder Trennung – wenn wir einen Menschen verlieren, dann trauern wir. Meistens sind wir nicht allein damit, was erst einmal gut ist. Doch es kann schwer werden, wenn die Menschen um uns herum eine Vorstellung davon haben, wie lange, wie intensiv und auf welche Art Trauer „richtig“ oder „normal“ ist. Im Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhaus nahm ich an einem Informationstag für die Fortbildung zur Trauerbegleitung teil – und lernte dort unter anderem, dass die Phasen des Trauerns zum Beispiel als überholt gelten – Trauer wird inzwischen als ein dynamischer Prozess begriffen, der außerdem hochindividuell ist, denn jeder Mensch trauert auf seine Weise.

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Stress, Burn-out, Depressionen

Stress Depressionen Burn-out

Stress kann einen Menschen, der sich zwischen Kindern, Träumen und beruflichen Ambitionen behaupten will, aus dem Gleichgewicht werfen. Vor allem für die Psyche ist Stress gefährlich. (Quelle: Zeit Online)

Auf Zeit-Online ist ein sehr guter Artikel zum Thema Stress und Depressionen. Wie oft merken wir gar nicht, wenn sich das Rad anfängt, immer schneller zu drehen, wenn das Tempo, wenn die Temperatur steigt?

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Burn Out – aber bitte nur werktags

 

Chronischer Stress am Arbeitsplatz, der Erschöpfung hervorruft, die Leistungskraft verringert und eine negative Einstellung zum Job mit sich bringt – so lautet unter anderem die Definition der WHO, die erstmalig Burn Out als Krankheit anerkannt und in das ICD 11 aufgenommen hat.
Alles, was privater Natur ist, fällt laut WHO nicht darunter. Dabei sind im Privaten die Fälle von chronischem Stress, permanenter Informationsüberreizung, ständigem Druck von allen Seiten und die Belastung der andauernden Verfügbarkeit nur ein paar der Faktoren, die auch dort zu einem Burn Out führen können.
Ein wirklich guter Schritt der WHO – doch leider nur mit einem Fuß.

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Perfektionismus und Glaubenssätze

Perfektionismus Glaubenssätze
Dieser Schneemann ist übrigens das Werk unserer Nachbarskinder. Mit dem bisschen Schnee, was da war, wurde er erbaut – nicht perfekt, aber großartig! Copyright: Julia Schröder-Göritz

Heute war der letzte Anmeldetag für das Gymnasium, auf das unsere Tochter gehen möchte. Einige Schulen haben wir uns angeguckt – es kamen Gymnasien oder Stadtteilschulen in Frage, wir waren auch bei der Waldorfschule eine Ecke weiter, um zu gucken – womit fühlt sie sich wohl, wo könnte der richtige Platz für sie sein? Nach den gängigen „Tagen der offenen Tür“, einem Abwägen zwischen Druck, Freizeit, 12 oder 13 Jahren, stand die Wahl fest – es soll nun die Schule im Stadtteil sein, das Gymnasium um die Ecke. Wie schön, da sich die Lütte freut, wie schön – die Fahrtwege sind überschaubar.

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Über Mut und Sinnfindung

Für das Interview bitte auf das Bild klicken.

Die Woche ist gerade angebrochen – ein Montag, ein Start, ein Beginn von … ja, wovon? Wann haben Sie das letzte Mal etwas Neues gewagt, sind Ihrem Traum gefolgt, haben eine Ziel entwickelt? Und wie hat sich das angefühlt, wie haben SIE sich gefühlt?

Neues zu wagen kostet uns mitunter viel Mut – und oft blockiert uns die Angst, dass etwas nicht klappen könnte. Doch mutig zu sein bedeutet nicht, dass man keine Angst hat. Mutig zu sein bedeutet, etwas zu wagen, obwohl man Angst hat. Ängste zu akzeptieren, sie genau zu betrachten – woher kommen sie und was könnte wirklich schlimmstenfalls passieren? Und diese Ängste können wir dann an einen Platz verweisen, an dem sie zwar existieren dürfen, aber nicht mehr das Kommando für unser Tun übernehmen.

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