Berge von Glaubenssätzen

Ich möchte an meinem Selbstbewusstsein arbeiten“ – viele meiner Klientinnen und Klienten haben diesen Wunsch. Ihr Selbstverständnis ist mitunter geprägt von Zweifeln und Unsicherheiten – sie selbst sind ihr größter Kritiker. Kennen Sie das? Während die Menschen um uns herum uns loben und sagen „Gut gemacht“, sind wir in der Lage, bei allem, was wir geleistet haben, doch noch einen Mangel zu entdecken. Oder nicht daran zu glauben, dass wir etwas erreichen können – obwohl wir ausgebildet sind, Qualifikationen und Eigenschaften haben, die ausschließlich dafür sprechen – wäre da nicht diese Stimme, die flüstert: „Das schaffe ich nicht“ und „Ich bin nicht gut genug“. Zwei der häufigsten negativen Glaubenssätze, die in meiner Praxis ihren Weg auf Papier finden. Zu erkennen, dass diese Glaubenssätze zwar unserer Realität aber nicht der Wahrheit entsprechen, ist für Viele ein großer Schritt, schon als Kind wurden uns diese Worte und die damit verbundenen Gefühle mitgegeben. Entsprechend felsenfest sind sie in uns verankert, denn der Glaube kann eben leider nicht nur Berge versetzen. Diese Glaubenssätze aufzuspüren, sie zu benennen, zu sehen, was sie mit uns machen – und sie letzten Endes umzuschreiben – das ist der Weg zu einer neuen Selbstwahrnehmung. Das geht natürlich nicht „mal eben so“, es ist ein Prozess, der sehr anstrengend sein kann. Doch er kann auch Spaß machen, uns erstaunen, rühren, beflügeln und in Euphorie versetzen. Wir müssen uns nur trauen.

 

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